Archiv des Autors: Sechzehn Seiten

Gasmakse

Sturmvers – Gasmaskenball

ohne Gewissen
im gebrochenen Nacken
hänge ich
von jenem
Laternenmast

scheine auf
meine Sackgasse
und flicke
den Mondkrater
zwischen uns
mit Goldfäden
fremder Schätze

in Wahrheit bin ich
Adams Apfelbaum
gediehen und gestorben
in den Feldern
von Verdun


Jede Menge Texte und Lyrik von Sturmvers findet ihr auf seinem KeinVerlag-Autorenprofil: nautilus.

Wort der Woche #09

Bei unseren regelmäßigen Online-Teamsitzungen ist im Laufe der Zeit die Tradition entstanden, dass jemand aus der Runde ein seltenes, vergessenes und/oder nicht aus dem Deutschen stammendes Wort vorstellt. Die Anderen raten daraufhin, was der besagte Begriff bedeutet bzw. woher dieser stammt.

Diese Sammlung möchten wir euch nicht länger vorenthalten und präsentieren daher die Rubrik „Wort der Woche“!

Viel Spaß beim mitraten!

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Wort des Monats – März 2021

Jeden Monat möchten wir euch das beste, interessanteste, lustigste, bekloppteste Wort der Woche wählen lassen.

Ihr habt nun bis zum 30.04.2021 Zeit!

Wort des Monats – März 2021

Welches ist dein Wort des Monats?

Die Umfrage ist abgelaufen!

Falls ihr die besagten Wörter nochmals nachlesen möchtet:

blümerant, Pinkulatorium, Horresmorres, radotieren, Buttervogel

Wort der Woche #08

Bei unseren regelmäßigen Online-Teamsitzungen ist im Laufe der Zeit die Tradition entstanden, dass jemand aus der Runde ein seltenes, vergessenes und/oder nicht aus dem Deutschen stammendes Wort vorstellt. Die Anderen raten daraufhin, was der besagte Begriff bedeutet bzw. woher dieser stammt.

Diese Sammlung möchten wir euch nicht länger vorenthalten und präsentieren daher die Rubrik „Wort der Woche“!

Viel Spaß beim mitraten!

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Philipp Schaab – Nebel, Nebel

Nebel, Nebel, Talabgründe
Abendrot romantikschwer,
Wogen, Dämpfe, Wolkenmeer
Steigen lautlos mit den Winden,
Lassen Berg und Wald verschwinden,
Zwielichtschatten kriecht daher.

Lässt das Land in grau verblassen,
Äußerliche Welt vergeht.
Ort, um den sich alles dreht,
Plötzlich düster und verlassen,
Vage Schemen, Geistgrimassen,
Spuk im Dunst vorüberweht.

Nebel, Nebel bricht die Grenze,
Außen-, Innen-, Unterwelt,
Chaos, das zusammenfällt,
Mummenschanz und Geistertänze,
Masken, Hörner, Teufelsschwänze
Huschen durch das Nebelfeld.

Bilder, Bilder, Traumsymbole,
In der Tiefe einst versenkt,
Lang versteckt und eingeschränkt,
Nebel, Dämpfe, Fumarole,
Schwefel, Hitze, Aerosole,
Furor, der nach oben drängt.

Urflut aus dem Reich dahinter,
Nebel, Nebel, der dich treibt,
Abbild, das dir haften bleibt,
Stille, Stille, Nebelwinter,
Der mit Fingern wie ein Blinder
Seine Botschaft auf dich schreibt.

Wehe, wehe, Sehnsuchtsferne
In der Nebeleinsamkeit,
Weltall und Unendlichkeit,
Wehe, wehe, ferne Sterne,
Auf die Reise gingst du gerne
Doch der Weg ist viel zu weit.

Nebel, Nebel, Sehnen, Sehnen,
Sehnsuchtsferne, Sehnsuchtsgrund,
Zauberkuss vom Märchenmund
Zaubert Vollmondsee mit Schwänen,
Träumen, Träumen, Wähnen, Wähnen
Über dem Verhängnisschlund.


Lyrik, Prosa sowie weitere Informationen über Philipp Schaab findet ihr auf seiner Homepage: Gewitterdämmerung sowie auf seinem KeinVerlag-Autorprofil: HerrDerSchädel.