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16 Fragen an Philipp Schaab

16 Fragen an Philipp Schaab

Philipp Schaab wurde 1984 in einer beschaulichen Kleinstadt an der hessischen Bergstraße geboren und lebt heute irgendwo im sagenumwobenen Odenwald. Er entwickelte in seiner Jugend eine Vorliebe für unheimliche Geschichten und düstere Poesie. Im Februar 2015 erschien mit „Gewitterdämmerung. Gedichte über Welt- und Sonnenuntergänge“ sein erster eigener Gedichtband. Der Erzählband „Der süße Duft der Kobralilie“ erschien im Mai 2016.

Während seines Studiums (Religionswissenschaft, Mittlere und Neuere Geschichte, Geographie) sammelte er Erfahrungen als Redakteur der Studentenzeitschrift „La Réwistance“. Unter dem Pseudonym „DerHerrSchädel“ veröffentlicht er Texte im Autorenforum www.keinverlag.de .

In seiner höchst interessanten Dissertation mit dem Titel „Götter, Ahnen, Blut und Boden? Die Konstruktion ethnischer Identität im gegenwärtigen slawischen Neuheidentum in Polen“ setzt er sich mit Nationalismus und slawisch-neuheidnischer Religiosität in Polen auseinander.

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Philipp Schaab – Betonecho

Da ist nichts außer Beton
An der Mauer zu lesen
Zwischen den Zeilen graben
Die Finger schreiben bis zerschürft
Die Nägel knacken abgenutzt
Aus klaffenden Lippen
Das Wort zu rotem Saft zerrinnt
Im Nebelnirgendwo das Klageecholied
Dumpfer Trommelfaustschläge
Wie die Gischt an den Klippen
Zwielichtgrauer Vergängnisbucht.

Da ist ist nichts Alles
Ist wund.

Philipp Schaab