Arne H. Schneider – Der Schrei-Traum

Die überwiegende Zahl der Menschen kann sich meist nur bruchstückhaft an das erinnern, was sie während des Schlafes geträumt haben. Der Unterschied, warum meine Träume sich von denen der meisten Menschen unterscheiden, besteht zum einen darin, dass ich sehr lebhaft träume – und dass meine Träume wiederkehren. Genauer gesagt handelt es sich um einen bestimmten Traum, der mich regelmäßig heimsucht und der sich endlos wiederholt, so sehr ich mich auch bemühe, von ihm loszukommen – und das seit meinem siebten Le-bensjahr. Er birgt Angst und Traurigkeit, denen ich mich tagelang nicht entziehen kann.
Ich nenne ihn den Schrei-Traum.

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Wort der Woche #175

Bei unseren regelmäßigen Online-Teamsitzungen ist im Laufe der Zeit die Tradition entstanden, dass jemand aus der Runde ein seltenes, vergessenes und/oder nicht aus dem Deutschen stammendes Wort vorstellt. Die Anderen raten daraufhin, was der besagte Begriff bedeutet bzw. woher dieser stammt.

Diese Sammlung möchten wir euch nicht länger vorenthalten und präsentieren daher die Rubrik „Wort der Woche“!

Viel Spaß beim mitraten!

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16 Fragen an Arne H. Schneider

Wir freuen uns, euch erneut jemand Neues auf den 16 Seiten vorstellen und wie immer erfolgt das anhand einer kleinen Selbstvorstellung und der 16 Fragen.

Viel Spaß beim Kennenlernen von Arne H. Schneider:

16 Fragen an Arne H. Schneider

Arne H. Schneider, geboren 1952 als ältester Sohn auf einem Bauernhof. Lebe in Freiburg. Studium Geodäsie und Fotogrammetrie; war u.a. Programmierer, Desktop Publisher und Fotograf. Während meiner Berufsjahre rückte das Schreiben mehr und mehr in den Vordergrund. Er begann mit Tagebuchaufzeichnungen sowie Gutenachtgeschichten. Als ich mich mit Philosophie, Astronomie, Mystik, Spiritualität und Mythologie auseinandersetzte, wuchs in mir der Drang, philosophisch-mystische Inhalte und Denkweisen im Prüfstein eines (eigenen) alltäglichen Erlebens in prosahafte Erzählungen zu übertragen.

Daraus entstand Aufbruch ins Ferne Land, mein erste Roman-Veröffentlichung. Fortsetzungen sind in Arbeit. Die einem privaten Kreis zugänglich gemachten Erzählungen SIE – Begegnungen zwischen Traum und Wirklichkeit, Wer den Weißen Drachen weckt … und ATMAN – Ich bin das!, sind Exzerpte aus dem Gesamtwerk.

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Wort des Monats – Juni 2024

Jeden Monat möchten wir euch das beste, interessanteste, lustigste, bekloppteste Wort der Woche wählen lassen.

Ihr habt nun bis zum 31.07.2024 Zeit!

Wort des Monats – Juni 2024

Welches ist dein Wort des Monats?

Falls ihr die besagten Wörter nochmals nachlesen möchtet:

Daachhas, gravid, yakamoz, Fracksausen

Jochen Pogrzeba – Ich bin Cator

Schon morgen um diese Zeit werde ich tot sein.

Ich schaue auf die alte Bahnhofsuhr, deren steife Zeiger devot ihren immer gleichen Dienst tun. Es ist kurz vor sieben an diesem Freitagmorgen. In wenigen Stunden werde ich in Kassel angekommen sein, und morgen werde ich nicht mehr leben. Ich sehe die anderen Reisenden, wie sie ameisengleich auf dem Bahnsteig umherlaufen, bepackt mit Koffern und allerlei Krimskrams. Ich irre nicht umher, ich bin die Ruhe selbst. Ich habe keinen Koffer, ich brauche keinen Koffer.
Eine Stimme aus einem Lautsprecher kündigt den ICE nach Kassel an. Ich habe meine Fahrkarte bar bezahlt, niemand soll wissen, wohin ich fahre. Ich werde in den Zug einsteigen und einfach weg sein. In den Zug, der mich von hier wegbringt, und immer näher zu dir. Ich bin Cator, ich bin dein Fleisch.

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