Archiv der Kategorie: Prosa

16 Fragen an Leander Linnhoff

Wir freuen uns, euch erneut jemand Neues auf den 16 Seiten vorstellen und wie immer erfolgt das anhand einer kleinen Selbstvorstellung und der 16 Fragen.

Viel Spaß beim Kennenlernen von Leander Linnhoff:

16 Fragen an Leander Linnhoff

Leander Linnhoff lebt und arbeitet im Rheinland.
Er schreibt zeitgenössische Lyrik mit starkem Küsten- und Naturbezug. In seinen ruhigen, atmosphärischen Gedichten ist Landschaft nie Kulisse, sondern Resonanzraum menschlicher Erfahrung. Besonders die Küstengebiete Westflanders sowie das Rheinland sind seine literarische Heimat.
Seine Texte entstehen aus einem bewusst verlangsamten Blick auf die Welt und vertrauen auf die Kraft des Ungesagten.
Als ehemaliger Schauspieler liest er mit einer markanten, getragenen Stimme im Raum Köln–Bonn.

Veröffentlichungen im wissenschaftlichen Kontext sowie in literarischen Projekten und Zeitschriften der Phantastik.

  • 2004 „Podcasting in the EFL Classroom“, Heidelberger Universitätsverlag Winther
    • Teilzeithelden
    • Zunftblatt
    • Windgeflüster
    • Schattenwelten

Instagram: @seeglas_lyrik
Homepage: seeglas-lyrik.de

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16 Fragen an Ruth Forschbach

Wir freuen uns, euch erneut jemand Neues auf den 16 Seiten vorstellen und wie immer erfolgt das anhand einer kleinen Selbstvorstellung und der 16 Fragen.

Viel Spaß beim Kennenlernen von Ruth Forschbach:

16 Fragen an Ruth Forschbach

Ruth Forschbach, wohnhaft in Frechen bei Köln und Berlin. Studium BWL/Personalmanagement und Kommunikations-Psychologie, Autorin, Lyrikerin, Moderatorin.

Veröffentlicht seit 2021 Gedichte und Kurzgeschichten in deutscher Sprache. Mitglied in der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik Leipzig, des Europa Literaturkreis Kapfenberg/Österreich, Lyrik lebt e.V., Literaturszene Köln und des Autorenkreises Rhein-Erft. Die Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen und Künstlern unterschiedlicher Fachrichtungen liegt Ruth Forschbach besonders am Herzen. So konzipiert und veranstaltet sie mit Künstlerkollegen/Innen mehrfach im Jahr Gemeinschafts-Projekte.

Veröffentlichungen

  • „Das Beständige im Flüchtigen“, Geest Verlag, 2025, ISBN 978-3-69064-524-9
  • „Unterwegs“, Epubli Verlag, 2023, ISBN 978-3757581657
  • „Im Inneren der Zeit“, Epubli Verlag, 2022, ISBN 978-3-7565-1173-0
  • „Zwischen Punkt und Komma“, Epubli Verlag, 2021, ISBN 978-3-7541-1846-7

    Darüber hinaus eine Vielzahl Veröffentlichungenin Anthologien, u.a. Versnetze, 365 Tage Liebe, 365 Tage Frieden und Posiealbum.
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16 Fragen an Dorothee Krämer

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16 Fragen an Dorothee Krämer

Dorothee Krämer, geb. 1971 in Wuppertal, dort studierte sie Germanistik. Heute lebt sie im niedersächsischen Bad Essen. Sie ist Dozentin für Alphabetisierungs- und Integrationskurse.

Gedichte veröffentlicht sie seit 2019 in Anthologien und Literaturzeitschriften, z.B. Dichtungsring, Wortschau, Litrobona, Reibeisen und im Signaturen Magazin.
2020 erhielt sie den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis und war Preisträgerin beim Landschreiber Wettbewerb 2024. Sie hat zwei Lyrikbände veröffentlicht, zuletzt „Libellenabend“ in der Lyrik- Edition NEUN, Verlag der 9Reiche, Berlin 2025.
www.dorothee-kraemer.com

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Alina Becker – Apartment 29

Beim Blick aus dem Fenster sahen wir andere Fenster, zweiundfünfzig an der Zahl, ich hatte sie einmal gezählt, als Christian spät von der Arbeit zurückkam und das Essen kalt wurde. Unsere Wohnung ging zum Hinterhof hinaus, und alle an den Hof grenzenden Fassaden bis auf die unsere waren bereits renoviert worden, gestrichen in verschiedenen Orangetönen, und manchmal, wenn die Abendsonne tief stand, leuchteten sie wie ein Tempel aus Tausendundeiner Nacht.

Es war 20.43 Uhr und ein Schlüssel kratzte im Türschloss. Christian war daheim.
„Du kommst spät“, begrüßte ich ihn.

„Es gab noch eine Besprechung.“ Er hängte seine Jacke an die Garderobe und lockerte im Gehen seine Krawatte.

„Es gibt Rouladen.“

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Christian Knieps – Tango nuevo

Als Astor Piazzolla Mitte der Siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts Argentinien verließ, da die Geißel des Putsches im Begriff war, das Land zu unterjochen, und selbst Musiker zu jenen Intellektuellen gezählt wurden, die man besser früher als später ausrottete, hätte der Tango mit ihm sterben können, als er in Mailand ankam. Doch wie ein altes argentinisches Sprichwort sagt, dass sich alles ändert, nur der Tango nicht, blieb Astor stur bei seinem Tango, den er über die Jahre weiterentwickelt hatte, und suchte nach Wegen, den Tango zwar nicht zu verlieren, ihn aber weiter zu erneuern.

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