Julian Morgenbesser – Area 51

Landung in einem grünen Plattenbau. Stoße auf frisch renovierte Räume und Zeit. Was tun, wenn du auf einmal alles darfst, ist die Frage. In mir ein unheimliches Echo. Der Widerhall verzerrter Worte. Sie wandeln sich, werden durch Einsamkeit gefiltert. Es wird dauern bis ich diese Melodie verstehe. Bis aus dem
Technosound der Zeiger der Klang eines Metronoms wird. Ich takte mich auf verdammt
nochmal mich. Leidenschaft wird Leiden, schafft und Schaffen entwickelt sich zu Zufriedenheit. Merke die Sonnenstrahlen des Frühlings und die Färbungen des Herbstes. Wenn ich traurig bin, dann um meiner selbst willen und mit den kommenden Zeilen schrumpfen die Geister der Vergangenheit. Ich will hier meinen Frieden machen. Ein Stockwerk unter mir eine junge Familie. Vielleicht eines Tages auch ich, als Vater in 2.0. Hier ist es ausgestorben, hier ist es ausgestorben und mit dem Rücken zur Gasse wuchs der erste Löwenzahn.


Jede Menge Texte und Lyrik von Julian Morgenbesser findet ihr auf seinem KeinVerlag-Autorenprofil: nautilus.

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