Archiv der Kategorie: 16 Fragen

16 Fragen an KeinVerlag-Autor Owald

16 Fragen an Owald

16 Fragen an KeinVerlag-Autor OwaldSchenkt man Owalds KeinVerlag.de-Profil Glauben, ist der Autor und ZUSAMMEN/KUNST!-Teilnehmer Owald derzeit tätig als agiler Geleebatzen. Was es sonst über ihn zu sagen gibt, sagt er besser selbst:

„Gestatten: Owald. Geboren 1977, wohnhaft in Dortmund. Beruflich verkaufe ich Putzmittel, was niemand, der meine Wohnung sieht, vermuten würde. Seit ein paar Jahren schreibe ich Gedichte, die ich im Internet zur Schau stelle. So landete ich bei KeinVerlag.de, und so kam ich dann auch zur Teilnahme an der ZUSAMMEN/KUNST! 2016. Dies wiederum rückte mich in den Fokus der 16 Seiten und setzte mich den unten aufgeführten 16 Fragen aus.

Deshalb bin ich hier. Und das nicht einmal ungern. Nuja.“

Weiterlesen

16 Fragen an Bastian Kienitz

16 Fragen an Bastian Kienitz

16 Fragen an Bastian Kienitz

16 Fragen an Bastian Kienitz

Bastian Kienitz, Jahrgang 1975, ist freiberuflicher Fotograf und Künstler. Seine künstlerischen Anfänge suchte der Autor und Fotograf zunächst im Internet. Unter verschiedenen Pseudonymen öffnet er hier seit 2005 seine Werke einem breiten Leserpublikum. Neben der Lyrik beschäftigt er sich intensiv mit den Grundlagen des Lebens, der Biologie und versucht Teile dieses Wissens in seine Werke mit einfließen zu lassen. Gleiches gilt für die digitale Fotografie, Momentaufnahmen in Wort und Bildform, die er seit 2008 betreibt. Als Promotionsstudent der Neurobiologie zog er 2007 nach Mainz, wo er noch heute lebt und schreibt. Als Autor und Dichter erhielt Bastian Kienitz im Jahr 2014 den Anerkennungspreis beim Wiener Werkstattpreis 2013 für seine „Zappgedichte“. 2015 war er mit der Kurzgeschichte „Lovejoy“ Finalist beim Kurzgeschichtenwettbewerb Zeilen.Lauf des Kulturfestivals Art.Experience der Stadt Baden. Als Fotograf erhielt Bastian Kienitz 2016 den Ehrenpreis beim Kunstgeflechtpreis des gleichnamigen Kunstvereins für seine Fotografien.

Weiterlesen

16 Fragen an KeinVerlag.de-Autorin Christa Issinger

16 Fragen an Christa Issinger

16 Fragen an KeinVerlag.de-Autorin Christa Issinger

16 Fragen an KeinVerlag.de-Autorin Christa Issinger

Christa Issinger ist KeinVerlag-Autorin, Lyrikerin, Mutter und Verwaltungsbeamte im öffentlichen Dienst. „Manchmal schreibe ich ganz laut“, liest man auf Ihrem KeinVerlag-Autorenprofil. Doch auch die leisen Töne versteht die gebürtige Italienerin mit geübter Feder anzustreichen.

Christa Issinger ist Preisträgerin des Lyrikwettbewerbs Lyrik in Köln (2017) sowie des Hildesheimer Literaturwettbewerbs (2014) und wurde zweimal im Rahmen des Lyrikwettbewerbs der Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte ausgezeichnet (2010/14). Sie ist Teil des Autorenkollektivs Grenzgänger.

Weiterlesen

16 Fragen an KeinVerlag.de-Autor Wortsucht

16 Fragen an Wortsucht

16 Fragen an KeinVerlag.de-Autor Wortsucht

16 Fragen an KeinVerlag.de-Autor Wortsucht

Wortsucht ist KeinVerlag-Autor. Über sich selbst schreibt er:

„Eigentlich schreibe ich schon Geschichten, seit ich schreiben kann. Im Geheimen, nur für mich. Ich war immer schon ein Beobachter und ein zynischer Kommentator. Als ich 2007 meinen Dorfladen aufgeben musste, hatte ich viele Geschichten im Kopf, die ich dann, dem technischen Fortschritt sei Dank, tippen und der Öffentlichkeit zugänglich machen konnte. Das war der Startschuss für meinen Blog wortsucht.ch und die Dorfladengeschichten, von denen es eine Sammlung im Buch ‚101 Dorfladengeschichten, kaufst du noch oder nervst du schon?‘ gibt. Seither schrieb ich über 700 Kurzgeschichten und Texte zu den verschiedensten Themen. Ich versuche nicht Weltliteratur zu machen, ich schreibe zur Unterhaltung.“

Weiterlesen

16 Fragen an KeinVerlag.de-Autor I.J. Melodia.

16 Fragen an Jan Hemmerich

16 Fragen an KeinVerlag.de-Autor I.J. Melodia.

16 Fragen an KeinVerlag.de-Autor Jan Hemmerich.

Jan Hemmerich ist KeinVerlag-Autor, regelmäßiger Teilnehmer der ZUSAMMEN/KUNST! und unser sechster Kandidat für die 16 Fragen. Über sich selbst schreibt er:

„Nachdem ich nun darüber nachgedacht habe, wie ich mich besonders witzig oder geistreich vorstellen kann, mir aber nichts eingefallen ist, hier einfach klassisch:
Mein Name ist Jan Hemmerich, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Nürnberg. Schreiben gehört neben der Fotografie schon lange zu meinen liebsten kreativen Ausdrucksmitteln und seit 2014 veröffentliche ich Texte und Lyrik mehr oder minder oft auf KeinVerlag.de.“

16 Fragen an Jan Hemmerich

Jan, wann stehen Sie morgens auf, wann gehen Sie abends schlafen?

Aufstehen: zu früh. Schlafengehen: meistens zu spät.

Wenn Sie eine Zeitung aufschlagen, lesen Sie zuerst den Sportteil oder das Feuilleton?

Auf jeden Fall das Feuilleton, der Sportteil eignet sich immer am besten, um gleich
Essensreste reinzupacken. Aber das ist wahrscheinlich einfach meiner generellen
Unsportlichkeit geschuldet. Unter der Woche lese ich eher selten die Zeitung, dafür aber
gerne Samstags, da beginne ich dann mit dem Wochenendteil und dem großen
Interview.

„Wirklich anspruchsvollen Menschen ist Glück gleichgültig, vor allem das der anderen.“ (Bertrand Russell) Wie stehen Sie zu dieser Aussage?

Das Glück anderer Menschen kann einem nicht gleichgültig sein, wenn man Texte schreibt, denn da geht es immer um Emotionen, egal ob man sie beschreibt oder auslöst.

Welche Genüsse gönnen Sie sich im Alltag? Welche sind für Sie besonders?

Ich halte mich dazu an, nicht nur besondere Dinge zu genießen, sondern auch
kleine Aufmerksamkeiten, die Gesellschaft von interessanten Menschen oder einfach
Stille nach einem langen Tag. Aber klar, auch leckeres Essen, gute Musik oder eben
Bücher genieße ich sehr.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen, wie hat es Ihnen gefallen?

Zuletzt gelesen habe ich, zum wiederholten Mal, „Blanche oder das Vergessen“ von Louis
Aragon. Es handelt von einem Mann, der retrospektiv über sein Leben und die Liebe
nachdenkt. Das Buch kann man nicht einfach mal so lesen, man muss sich damit beschäftigen und darf sich auch nicht von einer gewissen Langatmigkeit abschrecken lassen, aber ich mag es sehr, es ist eines meiner Lieblingsbücher.

Wer oder was inspiriert Sie und weshalb?

Mich inspirieren Situationen im Alltag, Worte, Dinge, die ich mir abspeichere, auf die ich beim Schreiben zurückgreife. Aber genauso auch Filme, Ausstellungen und Musik.

Wie wichtig finden Sie Kontakte zu anderen Künstlern?

Kontakt zu anderen Künstlern ist wichtig und inspirierend, auch gut als Reflexion, weil man selbst sein Werk ja nicht objektiv einschätzen kann.

Wie würden Sie Ihren typischen künstlerischen Schaffensprozess beschreiben?

Den typischen Prozess beim Schreiben gibt es bei mir nicht. Manchmal sammle ich wochenlang Sätze oder einfach Anfänge, bevor mir dann unvermittelt weitere Ideen kommen. Manchmal schreibt sich was wie von selbst, manchmal ist es aber auch echte Arbeit.

Wie viel Zeit wenden Sie täglich für Ihre Kunst auf?

Für meine Kunst im Allgemeinen, in der die Fotografie einen großen Raum einnimmt, wende ich täglich einige Zeit auf. Das Schreiben an sich findet bei mir eher am Wochenende statt, weil ich da einfach mehr zeitlichen Freiraum für mich habe.

Wie gehen Sie mit Schaffenskrisen um?

Mit Humor, Gelassenheit und dem Wissen, dass die Muse ein launisch Ding ist, aber am Ende immer wieder zurückkommt. Manchmal helfen auch die Genüsse.

Verfolgen Sie klare Ziele in Ihrer Kunst?

Ich lasse vieles auf mich zukommen. Ein Ziel wäre es, irgendwann ein Buch fertigzustellen, richtige Prosa. Aber grundsätzlich denke ich, dass man gerade in solchen kreativen Dingen nicht zu ehrgeizig sein sollte. Das Erzwungene merkt man den Texten an und man verliert sonst auch selbst den Spaß dran.

Beschäftigen Sie sich mit Ihrem eigenen Tod?

Ich beschäftige mich mit dem Leben, das ist ergiebiger.

Woran glauben Sie und warum (nicht)?

Ich glaube an den Zufall, an mich selbst und grundsätzlich immer an das Gute im Menschen.

Wann haben Sie sich das letzte Mal geschämt und wofür?

Ich schäme mich nicht. Wenn ich etwas tue, dann mit voller Überzeugung und dafür stehe ich guten Gewissens ein.

Wie wichtig sind Ihnen Manieren im Alltag?

Sehr wichtig.

Welche Ihrer Eigenschaften sind Ihnen am wichtigsten?

Ich denke, am Wichtigsten ist mir meine Eigenschaft, unvoreingenommen und offen zu sein. Und manche sagen, ich könne gut zuhören – wenn dem so ist, wäre das sicher auch eine wichtige Eigenschaft.

Vielen Dank für die Beantwortung der 16 Fragen, Jan!

Ausgewählte Veröffentlichungen von Jan Hemmerich

Hier gelangen Sie zum Archiv der 16 Fragen mit allen bisher veröffentlichten Ausgaben.